Zusammen wachsen geht einfach besser!

Fan des FCO und einer von zwei Geschäftsführern der BMÖ

Seit Beginn der Rückrunde ist die Bremer Mineralölhandel GmbH (BMÖ) Hauptsponsor unserer 1. Herren.

Seit über 50 Jahren ist die BMÖ in Bremen ansässig und seit 2010 ist Herr Rose einer von zwei Geschäftsführern der GmbH.


FCO: Herr Rose, nach dem Sie zur Mitte der Hinrunde das Sponsoring auf den Hosen der 1. Herren übernommen haben, ist die BMÖ nun seit der Rückrunde auf der Brust. Was sind Ihre Beweggründe für die Erweiterung des Sponsorings gewesen?

Rose: Eigentlich wollten wir schon zum Anfang der Saison auf die Hose, doch aus technischen Gründen hat es nicht so gut geklappt. Wir wollten ursprünglich mal ein Banner auf dem Fangzaun zur Autobahn anbringen, da unsere nächstgelegene Tankstelle am Weser-Park seinen Standort hat.

FCO: Wie kam der Kontakt zum FC Oberneuland zustande?

Rose: Der Kontakt kam über unseren angestellten Marco Behrens zustande, der Spieler des FCO gewesen ist. Nachdem Günter Hermann über Marco das Interesse von uns geweckt hat, kam Frank Lenk dazu und so kam das ganze ins Rollen. Dann wurde Birger Winkelvoss zum Präsidenten gewählt und somit wurde der Kontakt abgelöst. Nach dem der Wechsel vollzogen war, haben wir das Gespräch gesucht. Wir haben uns überlegt, wie wir das gestalten wollen. Da zu dem Zeitpunkt das Trikot mit der Firma Hirsch belegt gewesen ist, fand ich das als eine ganz witzige Idee auf die Hose zu gehen. Als Hirsch das Sponsoring beenden wollte, kam Herr Winkelvoss auf mich zu und so kamen wir zusätzlich auf die Brust. Ob wir das Engagement zur nächsten Saison fortsetzen, hängt natürlich dann davon ab, in welcher Liga der FC Oberneuland spielen wird und mit welchen Konditionen das verbunden sein wird. Diese Saison werden wir auf der Brust bleiben und die Bestrebungen sind da, weiterhin als Sponsor auf der Brust zu bleiben.

FCO: Welchen Effekt erhoffen Sie sich als Sponsor für die Zukunft?

Rose: Wir haben unser Label haben nun seit ca. zwei Jahren draußen und immer, wenn ein neues Label auf den Markt kommt, muss man natürlich für ein wenig Bekanntheit sorgen. Ich halte eine Sportplattform immer für sehr sinnvoll, da dort das Interesse auch sehr groß ist. Wir sind regional sehr gut aufgestellt und haben mittlerweile acht Tankstellen hier in der Stadt – sieht man zwar nicht immer, da teilweise noch eine Shell-Muschel daran hängt, aber im Grunde genommen ist die Bremen-Liga für uns die richtige. Eine Regionalliga wäre auch noch richtig, aber wir sind eben nicht regionalweit aufgestellt, also ganz im Norden finden wir nicht statt, dafür allerdings im Weser-Ems Gebiet, aber da gibt es ja auch genügend Mannschaften, wo wir unsere Marke zeigen können.

FCO: Haben Sie eine fußballerische Vergangenheit?

Rose: Jein. Das übliche Gekicke ja. Ich habe es mal in der Jugend versucht, bin aber mehr aus der Handball-Richtung. Im Handball habe ich bis zur B-Jugend gespielt, bin dann allerdings zum Tanzen gekommen. Der Indoor-Sport hat mich dann doch mehr angesprochen.
Ich bin aber schon mein ganzes Leben lang Werder Bremen Fan. Wir haben hier eine Betriebssportmannschaft gehabt und dort bin ich auch aktiv gewesen und es macht schon Spaß – doch selber vereinsmäßig kann ich da nichts vorweisen.

FCO: Werden Sie in Zukunft, sofern es Ihre Zeit zulässt, öfters im Stadion zu sehen sein?

Rose: Immer, wenn ich Zeit habe komme ich natürlich. Ich habe mir ein Trikot bestellt mit der Rückennummer „62 – BMÖ“ – das ist unser Gründungsjahr und das finde ich auch gut. Spätestens, wenn wir zum BSV reisen werde ich samt Trikot, Mütze & Schal dort auflaufen und den Jungs die Daumen drücken. Die Firma steht hinter dem FC Oberneuland. Ein Mitarbeiter von uns ist bei jedem Spiel des FCO dabei und der hat auch eine Dauerkarte. Ich selber versuche im Rahmen meiner Zeit so oft wie möglich ins Stadion zu kommen, sofern man mich dann auch rein lässt (lacht).

FCO: Wie groß ist Ihr Interesse an der Fußball Bundesliga und welche Herausforderungen sehen Sie beim FCO, sich noch professioneller aufzustellen?

Rose: Ich habe großes Interesse an der Fußball Bundesliga und fiebere bei jedem Spiel des SV Werder Bremen mit und da es ja den HSV gibt, macht Werder doppelt so viel Spaß (lacht). Ich habe viele Freunde in Hamburg und neulich fragte mich einer, ob ich die schönen Nord-Derbys nicht vermissen würde. Darauf hin sagte ich einfach „nö – nur die 6 Punkte“, auf den Rest kann ich verzichten (lacht).

Wir, der FCO, benötigen die finanziellen Mittel, da die Aufgaben, die kommen werden, sehr oft mit einem nötigen Kapital zusammen hängen – leider geht das nicht mehr anderes im Fußball. Wir müssen Spieler halten, da wird uns die Gallionsfigur Günter Hermann sicherlich gute Dienste leisten, weil viele sich im Zweifel für ihn entscheiden, da er einfach auch ein guter Typ ist. Irgendwann werden die Angebote für die Spieler dann einfach zu hoch sein, um die halten zu können – und da müssen wir was gegen tun. Die Herausforderungen sind bekannter zu werden, den Verein größer und breiter aufzustellen und wir als BMÖ können das alleine nicht stemmen und werden daher ganz viele Partner für die Zukunft brauchen.

FCO: Das heißt den „FCO“ als Marke etablieren?

Rose: Die Marke muss raus, genau! Und insofern verbindet uns das dann ja auch irgendwie. Genau das macht die BMÖ auch und zusammen wachsen geht einfach besser.  Wir sollten also unsere Marken miteinander kombinieren.
So etwas suchen wir sowieso! Wir arbeiten mit der Firma „Kaffeeplan“ zusammen. Mit denen haben wir das Joint-Venture für unsere Tankstellen. So gibt es exklusiv an unseren Tankstellen  den „Union Kaffee“. Da ist auch eine ganz schöne Geschichte, da es ein Bremer Produkt ist, es wird in Bremen hergestellt und in Bremen vertrieben von einer Bremer Firma – und das fehlt mir ein wenig in Bremen. Leider sind in der Vergangenheit viele Bremer Traditionsunternehmen nicht mehr in „Bremer Hand“ und ich lege sehr, sehr großen Wert darauf, dass wir diese Sachen, die wir richtig gut können, also Bier brauen und Kaffee rösten, hier in Bremen behalten!

FCO: Was wünschen Sie sich für den FC Oberneuland in Zukunft?

Rose: Dass wir aufsteigen! Also, dass wir aufsteigen und bleiben! Das Aufsteigen halte ich gar nicht für so wichtig, das werden wir irgendwann. Dafür ist die Bremen-Liga einfach nicht stark genug, als dass man uns langfristig daran hindern kann. Ich möchte dann aber auch, dass wir in der Regionalliga bleiben, dass es nachhaltig ist. Ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als dass es uns geht, wie dem HSV und dass wir ständig im Tabellenkeller rumkrebsen und immer darüber nachdenken müssen, ob wir nächste Saison wieder absteigen oder nicht.

FCO: Da gibt es leider genug Negativbeispiele in der Vergangenheit, die nach einer Saison direkt wieder abgestiegen sind…

Rose: …, das wäre kein Ziel. So ist der Vorstand auch nicht aufgebaut! Mein Eindruck ist, dass dort sehr gründlich und nachhaltig gearbeitet wird. Natürlich gibt es auch Stimmen, die aus Vernunftsgründen sagen, dass wir vielleicht noch ein Jahr warten sollten, da wir eine ziemlich junge Mannschaft haben und noch nicht den Unterbau haben, den man für die Regionalliga benötigt. Daran wird durch die gute Jugendarbeit gearbeiete, vielleicht fehlt uns noch eine Generation dazwischen. Und da ist schon was dran. Vielleicht dauert es noch ein Jahr. Herr Winkelvoss sagte zu mir: „, wenn wir aufsteigen, dann bleiben wir!“ das ist sein Ziel und das wünsche ich mir, dass das klappt.
Ich sehe den FC Oberneuland in der Regionalliga, darauf habe ich mich hier eingestellt. Da geht mein Engagement hin! Wir werden uns aber auch in der Oberliga auf jeden Fall weiterhin werblich engagieren!


Wir bedanken uns bei Herrn Rose für dieses tolle Interview und freuen uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft, denn “zusammen wachsen geht einfach besser!”

Das Interview führte Laris Nukić (D[&]L)

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