ZURÜCK IM POKAL | JOBE SCHIESST OBERNEULAND IN DEN DFB-POKAL

Für die entgangene Meisterschaft in der Bremen-Liga hat sich der FC Oberneuland eindrucksvoll revanchiert. Das Team von Trainer Kristian Arambasic, das die Meisterschaft als Vizemeister hinter dem Bremer SV beendet hatte, setzte sich am Finaltag der Amateure im Endspiel um den Bremer Verbandspokal gegen den Staffelsieger 1:0 (1:0) durch und qualifizierte sich erstmals seit 2012 wieder für den DFB-Pokal.

Den entscheidenden Treffer für den FCO, der in der Liga noch beide Duelle mit dem BSV verloren hatte (1:3 und 1:2), markierte Torjäger Ebrima Jobe (38.), der in der Meisterschaft nicht weniger als 35 der insgesamt 139 Tore des FC Oberneuland erzielt hatte. Für Oberneuland war es der siebte Bremer Pokalerfolg. Damit schloss der Klub in der Rekordliste zum Bremer SV auf. Die klare Nummer eins ist mit 20 Titeln nach wie vor die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen, die schon seit mehr als zehn Jahren nicht mehr startberechtigt ist.

Nach dem Triumph auf der Sportanlage an der Egon-Kähler-Straße in Bremen-Arsten darf der ehemalige Regionalligist aus Oberneuland jetzt bei der Auslosung der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal am Samstag, 15. Juni (ab 18 Uhr), auf einen attraktiven Gegner aus der Bundesliga hoffen.

VIELE ZWEIKÄMPFE – NUR WENIGE TORMÖGLICHKEITEN

In der ersten Halbzeit lieferten sich die beiden Teams ein hart umkämpftes Duell mit vielen Zweikämpfen. Hochkarätige Tormöglichkeiten gab es dagegen nur selten. Durch den bis dahin besten Angriff ging Oberneuland prompt in Führung. Nach einem klugen Zuspiel von Kapitän Daniel Block setzte sich Ebrima Jobe geschickt durch und ließ BSV-Schlussmann Malte Seemann keine Abwehrmöglichkeit – 1:0 (38.).

Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte hatte Malte Tietze, der schon während der Anfangsphase für den verletzten Jonas Böhning eingewechselt worden war, den Ausgleich auf dem Fuß. Sein Freistoß verfehlte das Tor des FC Oberneuland jedoch knapp.

BREMER SV BEISST SICH AN FCO-ABWEHR ZÄHNE AUS

Zur Pause blieb Oberneulands Japaner Karam Han in der Kabine, weil er in der Schlussphase der ersten Halbzeit am Rande einer Gelb-Roten Karte wandelte. Für ihn kam Karim Raho. Auch im zweiten Spielabschnitt kam über weite Strecken der Partie nur wenig Spielfluss auf. Immer wieder gab es Unterbrechungen, die meisten Tormöglichkeiten gab es nach Standardsituationen.

So war der zuverlässige FCO-Torhüter Hannes Frerichs bei einem Freistoß von Rimal Haxhiu auf dem Posten. Auf der Gegenseite hatte Onur Uzun die mögliche Entscheidung auf dem Fuß. Nach einem Konter hatte er Malte Seemann bereits umkurvt, konnte den Ball aber nicht im verlassenen Tor unterbringen. Der BSV warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, biss sich jedoch an der kompakten Hintermannschaft des FC Oberneuland die Zähne aus.

Dem Bremer SV bleibt jetzt noch die Hoffnung auf den Aufstieg in die Regionalliga Nord . Dafür muss die Mannschaft von Trainer und Ex-Profi Ralf Voigt am Mittwoch (ab 19.30 Uhr) beim Heider SV aus der Oberliga Schleswig-Holstein gewinnen.

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