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Neuer Austragungsort Pokal-Finale künftig in Oberneuland

BFV streicht Stadion Obervieland
Weser-Kurier 22.01.2020 – STEFAN FREYE

Bremen. Acht Jahre lang schien alles in bester Ordnung. Vom „Bremer Wembley“ war bereits die Rede, weil das Lotto-Pokal-Finale doch schon so lange im Stadion Obervieland ausgetragen wird. Offenbar war man beim Bremer Fußball-Verband aber doch nicht ganz so überzeugt von der Heimstätte des TuS Komet Arsten. Zukünftig werden die Pokal-Endspiele der Männer und Frauen jedenfalls an einem anderen Ort ausgetragen: Im Sportpark am Vinnenweg, der mittlerweile in Florian-Wellmann-Stadion unbenannten Arena in Oberneuland.

„Es war schon top, was sie vom TuS Komet Arsten in den letzten Jahren gemacht haben“, sagt Holger Franz, zuständiger Vizepräsident des BFV. Aber da der Vertrag ausgelaufen sei, habe man sich nach Alternativen umgesehen. „Jetzt freuen wir uns, dass wir mit dem Florian-Wellmann-Stadion eine Spielstätte gefunden haben, die die gewachsenen Anforderungen in Hinblick auf eine Fernsehübertragung erfüllt“, so Franz zur voraussichtlich dreijährigen Zusammenarbeit. Er spricht den wohl entscheidenden Hintergrund an: Seit vier Jahren werden die Pokalendspiele der Landesverbände am „Finaltag der Amateure“ in der ARD mittels Konferenzen übertragen. Die Schaltung aus Obervieland war mit einem verhältnismäßig großen Aufwand verbunden – offenbar ohne dabei ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Premiere am Vinnenweg am 23. Mai

„Für Übertragungen ist das Stadion in Obervieland ungeeignet“, sagt Ludwig Evertz, Sportchef von Radio Bremen. Die Arena sei nun einmal ein Leichtathletik-Stadion, also mit einer gewissen Weite verbunden. Spannende Fußballbilder ließen sich dort nicht herstellen. Es ging am Ende also auch um den Eindruck, den das Bremer Finale im Vergleich mit den anderen Endspielen gemacht hat: Während an manchen Orten mehrere Zehntausend Zuschauer in der Fußballarena für Atmosphäre sorgten, vermochten die Bilder vom BFV-Endspiel mit einer großen Tribüne zu beeindrucken – aber eben auch mit ziemlich viel Leere. Hinter den Kulissen des Verbandes machte man sich angesichts der Kritik schon Sorgen um die Teilnahme am „Finaltag der Amateure“.
Diesem Eindruck widerspricht Ludwig Evertz: „Wir haben niemanden die Pistole auf die Brust gesetzt, sondern nur Wünsche geäußert.“ Allerdings würde das Bremer Finale seine Chancen auf Sendezeit und den begehrten Termin am Nachmittag mit einem stimmungsvollen Spielort natürlich verbessern. Und diese „schöne enge Atmosphäre“ verspricht sich Evertz nun vom Stadion in Oberneuland. Beteiligt an der Entscheidung war der Sender allerdings nicht. Sie wurde allein vom BFV getroffen. „Wir setzen jetzt neue Impulse“, findet Franz. Premiere ist in diesem Jahr am 23. Mai, am Tag des DFB-Pokalendspiels. 2019 hatten 2,52 Millionen Zuschauer in der Spitze bei der Übertragung der Landespokalendspiele eingeschaltet.

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