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FCO meets Tim Kreutzträger

Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Sehr zufrieden. Hätte mich vor der Saison jemand gefragt, ob ich damit gerechnet hätte, dass wir nach Ende der Hinserie 12 Punkte haben – hätte ich das sofort unterschrieben. Ich muss aber ehrlich gestehen, wenn ich die bisherige Saison revue passieren lasse und mich an alle Spiele zurück erinnere, ärgere ich mich schon über das ein oder andere Spiel – ganz speziell über das Heimspiel gegen den VFB Oldenburg. In dem Spiel müssen wir einfach einen Punkt holen, wenn nicht sogar 3. Aber im Großen und Ganzen, bin ich sehr mit der bisherigen Saisonverlauf zufrieden.

Ihr seid ja alle keine Profis beim FCO, sondern geht alle einem Job, einer Ausbildung oder einem Studium nach. Wie bekommst du den hohen Aufwand Regionalligakicker in deinen Alltag integriert?

Es ist schon sehr schwer alles unter einen Hut zu bekommen, aber das war mir/uns allen bewusst, dass wir in dieser Zeit unsere sozialen Kontakte zurückschrauben müssen. Durch den Ausbruch von Corona konnte man natürlich etwas nachholen und speziell meine Freundin freut sich sehr, dass ich jetzt wieder mehr zu Hause bin. Aber sobald die Vorbereitung wieder los geht – heißt es dann wieder voller Fokus auf den Fußball.
Das Gute in meinem Fall ist es, dass mein Chef sehr fussballaffin ist d.h. pünktlich Feierabend oder früher Feierabend für ein Auswärtsspiel sind kein Problem und deswegen lässt es sich sehr gut mit der Arbeit kombinieren.

War es für dich eine Umstellung nun in der Regionalliga auf Torejagd zu gehen?

Mir persönlich spielt es in die Karten, dass wir in die Regionalliga aufgestiegen sind. Da ich ein Konterspieler bin und die Räume vor mir brauche, um meine Stärken auszuspielen. Klar sind die Gegenspieler körperlich stärker und taktisch besser ausgebildet, als in der Bremen-Liga, aber das macht den Reiz aus.
Aber nein eine große Umstellung war es nicht. Fußball ist Fußball – kurz gesagt:
Das Runde muss ins Eckige.

Fast alle Spiele in der Hinrunde waren immer sehr eng. Wie fühlten sich für dich die letzten Minuten im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg an, wo ihr ja einen sensationellen, aber auch sehr knappen 1:0 Heimsieg einfahren konntet?

Das ist wirklich schwer zu beschreiben – es war wirklich ein ständiges auf und ab. Das Spiel hätte ja noch in beide Richtungen kippen können. Wir hatten Chancen auf das 2:0 und der VfL Wolfsburg auf das 1:1. In den letzten Minuten haben wir nochmal alles rausgeholt, um die Sensation zu schaffen und es hat Gott sei Dank gereicht.
Uns ist allen ein riesen Stein vom Herzen gefallen, weil wir endlich zeigen konnten, dass wir auch mit großen in der Liga mithalten können – natürlich nur wenn wir ans Limit gehen.

Was ist geiler? DfB Pokal in Gladbach oder der Heimsieg gegen Atlas?

Natürlich ist ein Heimsieg gegen Atlas überragend und diesen haben wir auch feiern dürfen. Da uns das aber hoffentlich noch öfters gelingt, würde ich jetzt behaupten das DFB- Spiel in Gladbach. Das ist einfach eine einmalige Geschichte gewesen. Ich werde dieses ganze Wochenende niemals vergessen können. Die Busfahrt – das Hotel – den Trainingsplatz – das Stadion – die Atmosphäre.
Es ist einfach nur ärgerlich, dass das Stadion leer war – wenn ich mir jetzt vorstelle, dass man in die Arena einläuft und 50.000 Leute ein Spiel von uns live im Stadion verfolgen – bekomme ich Gänsehaut, aber auch die 300 zugelassenen Gladbach Fans waren sehr laut – es war einfach ein unfassbares Erlebnis.

Wenn du deine ersten Erfahrungen nun vergleichst zwischen der Bremen – und der Regionalliga. Was ist anders? Und was wird besonders wichtig sein, damit ihr das große Ziel, den Klassenerhalt auch erreicht?

Es ist alles viel professioneller. Wenn ich an das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg denke, wie viele Betreuer dort rumgelaufen sind – jeder Spieler hatte mind. 3 Paar Schuhe im Flur stehen – der komplette Flur war voll mit Sachen und die Spieler selbst hatten nur eine kleine Kulturtasche dabei oder das Auswärtsspiel gegen Hannover. Die Anlage mit den großen Zuschauertribünen (die leider leer waren, wegen Corona) das ist schon etwas ganz anderes, im Vergleich zur Bremen-Liga.
Das Wichtigste in der Saison wird einfach sein, dass wir genauso weiter arbeiten und in jedem Spiel an unser Limit, wenn nicht sogar drüber hinaus gehen MÜSSEN. Sobald wir einen Gang raus nehmen oder weniger machen, wird es sehr schwer die Klasse zu halten – dafür sind die Gegner zu stark. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass wir die Klasse halten werden!

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