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FCO meets Dr. Anna Pleser-Scher

Interview mit der neuen Leiterin FC Oberneuland Gleichstellung & Soziales, Frau Dr. Anna-Pleser Scher, die an der Jacobs University in Bremen Sozial- und Kognitionspsychologie und in London Organisationspsychologie studiert hat und gegenwärtig als Professorin für Psychologie an der University of Europe for Applied Sciences amtiert.

Was ist unter „Gleichstellung & Soziales“ zu verstehen: 

Die neu geschaffene Stelle Gleichstellung & Soziales hat für mich zwei Hauptfunktionen. Im Bereich Gleichstellung fungiere ich vor allem vereinsintern als Ansprechpartnerin für alle Formen der Diskriminierung.
Basierend auf den sieben Kerndimensionen der Vielfalt kann ein Mensch diskriminiert werden aufgrund seines Alters, seiner ethnischen Herkunft und Nationalität, seines Geschlechtes oder geschlechtlichen Identität, seinen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, seiner Religion und Weltanschauung, seiner sexuellen Orientierung und seiner sozialen Herkunft. Also geht meine Arbeit von dem professionellen Aufnehmen und Weiterleiten von Diskriminierungsfällen bis hin zur Sicherstellung, dass jede und jeder bei uns beim FCO Sport treiben kann unabhängig zum Beispiel davon, ob ihre oder seine Eltern sich die Fußballschuhe leisten können – auch das ist Teil von Gleichstellung. Dazu gehört auch die Vernetzung mit entsprechenden Beratungs- und Fachstellen, die bei spezifischen Vorfällen schnell und professionell zur Seite stehen. 
Im Bereich Soziales geht es vor allem um Kooperationen mit verschiedensten Organisationen in der Region. Hier kooperiere ich eng mit unserem Fanbeauftragten André. Wir wollen gemeinsam die gesellschaftliche Verantwortung des FCOs weiter stärken und arbeiten an Projekten mit Schulen, Obdachlosenhilfen, Pflegeheimen und vielen weiteren Partnern.

Warum ist diese Position wichtig? 

Sport und in Besonderem Maße Fußball ist ein essentieller Kit unserer Gesellschaft. Gerade in der aktuellen Corona-Situation merken wir auf vielen gesellschaftlichen Ebenen wie wichtig der Sport ist, um Menschen mit ganz unterschiedlichen Biographien und Hintergründen zusammenzubringen. Am Ende leistet der Fußball im Breitensport damit einen wichtigen Beitrag, damit eine komplexe und vielfältige Gesellschaft wie unsere in Deutschland funktionieren kann.. Ich kann genau solche Themen an die richtigen Institutionen weitergeben und somit Betroffenen zur Seite stehen. Gleichzeitig sollte ein Sportverein so gut wie möglich mit Institutionen in der Region kooperieren, denn nur so kann er seine ganze gesellschaftliche Kraft auch, im wahrsten Sinne des Wortes, auf den Platz bringen – das ist der soziale Teil. 

Wie kommst Du zu dieser Position? 

Ich bin in Lilienthal aufgewachsen, also kenne ich Oberneuland schon seit meiner Kindheit und bin dort zur Schule gegangen. In den letzten 12 Monaten habe ich dann zunehmend meinen Mann, Benjamin Scher (Leiter Partnerschaften beim FC Oberneuland), an den FCO ‚verloren‘. Er hat als Teil des Teams für Partnerschaften und Strategische Planung viel Zeit und Herzblut in den Verein gesteckt und ich habe live miterlebt, wieviel Freude und Energie er aus dieser Arbeit zieht. Als die Option für die Rolle im Bereich Gleichstellung und Soziales aufkam, musste ich nicht lange überlegen. Wir sprechen ja oft von der FCO Familie, bei uns funktioniert das jetzt also im doppelten Sinne und ich denke, dass sich unsere Bereiche auch gut kooperativ weiterentwickeln lassen. 

Kurze Vita: 

Prof. Dr. Anna Pleser-Scher lebt mit Ihrem Ehemann, Dr. Benjamin Scher, dem Leiter Partnerschaften und Marketing beim FC Oberneuland in Hamburg.

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